Demo-Vorschau: Die Anzeige veranschaulicht, wie eine Verfügbarkeitsabfrage aussieht. Für eine echte Registrierung wenden Sie sich an Ihren Webhoster.
Das Internet ist eine Welt voller Möglichkeiten: kommunizieren, einkaufen, recherchieren, Reisen buchen, Filme schauen. Der weitaus größte Teil dieser Aktivitäten läuft über Webseiten – und Webseiten sind über Domains erreichbar. Technisch korrekt wird eine Seite zwar über ihre IP angesprochen, eine einzigartige Zahlenreihung ähnlich einer Telefonnummer. Doch wer könnte sich für jede Seite eine solche Nummer merken?
Genau hier kommt die Domain ins Spiel: Sie ist eine merkbare Maske für die IP. Nach Registrierung leitet die Domain den Besucher einfach an die verknüpfte IP weiter. Im Idealfall wählt man eine Adresse, die einem echten Wort entspricht – passend zum Inhalt der Seite. Dann weiß der Nutzer sofort, wie er die Adresse schreiben muss, um ans Ziel zu kommen.
So gehen Sie beim Domain-Check vor
Überlegen Sie sich zunächst zwei bis drei Wunschadressen. Die kürzesten, intuitivsten Adressen sind meist längst vergeben – rechnen Sie also damit, dass nicht jede erste Wahl frei ist. Sammeln Sie ein paar Schlüsselwörter, die zur Seite passen: eine Marke, ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Stadt. Wichtig ist nur, dass die Adresse zum Inhalt passt.
Geben Sie nun Ihre Wunschadresse in den Domain-Check ein. Selbst wenn Sie ahnen, dass sie vergeben ist, lohnt der Versuch: Der Check ermittelt nicht nur, ob eine Domain frei ist, sondern schlägt auch verfügbare Alternativen vor. So bekommen Sie bei einer belegten Wunschadresse sofort neue Anregungen.
Wo Sie den Domain-Check finden
Den Domain-Check bieten praktisch alle Webhosting-Anbieter direkt auf ihrer Startseite an – meist als kleines Suchfeld. Fällt die Prüfung positiv aus, legen Sie die Adresse in den Warenkorb und bestellen sie. Bis der Anbieter den Auftrag umgesetzt hat, vergehen in der Regel nur wenige Stunden. Der Check selbst ist kostenlos; Geld kostet erst die bestellte Domain.
Was der Domain-Check im Hintergrund prüft
Technisch fragt der Domain-Check beim zuständigen Register nach, ob eine Adresse bereits registriert ist. Für .de-Domains ist das die Vergabestelle DENIC, für andere Endungen sind es jeweils eigene Registries. Häufig wird zusätzlich der WHOIS-Dienst genutzt, eine öffentliche Datenbank, die Auskunft über den Status einer Domain gibt. Aus Datenschutzgründen sind die persönlichen Daten der Inhaber dort heute jedoch meist nicht mehr frei einsehbar; sichtbar bleibt im Wesentlichen, ob eine Adresse vergeben ist oder nicht.
Für Sie als Nutzer bedeutet das: Der Check liefert verlässlich die Information „frei" oder „belegt", verrät aber in der Regel nicht mehr, wem eine belegte Domain gehört. Wollen Sie eine vergebene Adresse erwerben, müssen Sie den Inhaber daher oft über die bestehende Webseite, ein Kontaktformular oder einen spezialisierten Dienst ausfindig machen.
Beachten Sie zudem, dass eine als „frei" gemeldete Adresse erst mit der Registrierung wirklich Ihnen gehört. Der Check ist eine Momentaufnahme; eine reine Abfrage reserviert nichts. Gerade bei kurzen, begehrten Adressen kann zwischen Prüfung und Bestellung jemand anderes zugreifen. Wer sich sicher ist, sollte den Schritt zur Registrierung daher nicht unnötig hinauszögern.
Mehrere Endungen auf einmal prüfen
Viele Domain-Checks erlauben es, eine Wunschadresse gleich für mehrere Endungen zu testen. Geben Sie nur den Namen ein, zeigt das Werkzeug auf einen Blick, ob die Adresse als .de, .com, .net, .org oder mit weiteren Endungen verfügbar ist. Das ist praktisch, wenn Sie eine Marke aufbauen und sich die wichtigsten Varianten sichern möchten, damit niemand sonst unter einer ähnlichen Adresse auftritt. Für ein rein lokales Vorhaben genügt dagegen häufig die passende .de-Adresse.
Vor dem Check: kurz vorbereiten
- Zwei bis drei Wunschnamen notiert
- Schreibweise mit und ohne Umlaut bedacht
- Passende Endung(en) im Kopf
- Auf einen Bindestrich beschränkt
- Verwechslung mit bekannten Marken ausgeschlossen
Wenn die Wunschadresse belegt ist
Eine belegte Adresse ist kein Grund zur Sorge – oft führt schon eine kleine Änderung zum Ziel. Ergänzen Sie ein beschreibendes Wort („-shop", „-online", die Branche), einen Ortsnamen für ein regionales Angebot oder wählen Sie eine andere Endung. Auch eine etwas andere, aber gut lesbare Schreibweise kann passen. Wichtig bleibt: Die Adresse soll eingängig und eindeutig sein. Vermeiden Sie Konstruktionen, die man am Telefon mühsam buchstabieren muss.
Notieren Sie sich am besten direkt mehrere Kandidaten und prüfen Sie diese der Reihe nach. So müssen Sie nicht bei jedem Fehlversuch neu überlegen, sondern haben sofort eine Alternative parat. Wer von vornherein flexibel bleibt und nicht auf eine einzige Wunschadresse fixiert ist, findet erfahrungsgemäß deutlich schneller eine passende, freie und gut merkbare Domain.
Fragen zum Domain-Check
Sehe ich im Domain-Check, wem eine Domain gehört?
Meist nur eingeschränkt. Aus Datenschutzgründen sind persönliche Inhaberdaten in der WHOIS-Abfrage in der Regel nicht mehr öffentlich einsehbar. Sichtbar ist vor allem, ob die Adresse vergeben ist.
Kann ich mehrere Endungen gleichzeitig prüfen?
Ja, viele Domain-Checks zeigen für einen eingegebenen Namen direkt mehrere Endungen wie .de, .com oder .net an.
Warum erscheinen Tippfehler-Adressen als frei?
Der Check prüft exakt die eingegebene Zeichenfolge. Kontrollieren Sie die Schreibweise also genau, bevor Sie bestellen.
Was, wenn meine Wunschdomain vergeben ist?
Nutzen Sie die Alternativvorschläge, ergänzen Sie ein Wort oder einen Ort – oder versuchen Sie, die Adresse vom Inhaber zu kaufen.